Sozialrechts-Blog

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Im Sozialrechts-Blog finden SIe in regelmäßigen Abständen, meist jeden Monat neu, Beiträge zu aktuellen oder spannenden Fragen des Sozialrechts. Beachten Sie bitte, dass die zu den einzelnen Themen abgegebenen Stellungnahmen nicht die individuelle, auf den jeweiligen Einzelfall bezogene Rechtsberatung ersetzen kann. Wenn Sie Fragen zu einem hier angesprochenen Sachverhalt haben, sprechen Sie uns bitte an.

Der Krankengeldanspruch des versicherten Künstlers

Rainer S. ist Redakteur und Fotojournalist. Schon seit vielen Jahren genießt er das Privileg einer Versicherungspflicht in der Renten- und Krankenversicherung über die Künstlersozialversicherung. Aufgrund seines Künstlerstatus zahlt er dort nur die halben Beiträge. Für die Berechnung dieser Beiträge hat Rainer sein Arbeitseinkommen gegenüber der Künstlersozialkasse auf 24.000 € geschätzt.

Die Sekretärinnen der Landtagsabgeordneten

Haben Sie auch vom Rücktritt des CSU Fraktionschefs gelesen?

Dort hieß es in den ersten Meldungen, dass der Abgeordnete XY seine Ehefrau als Sekretärin beschäftigt hätte. Das ist ja grundsätzlich nicht anrüchig, sofern der Arbeitsvertrag nicht nur zum Schein geschlossen wurde (§ 117 BGB). Damit letzteres nicht passiert, sehen die sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften vor, dass …

Keine Angst vor dem Widerspruch

Die öffentliche Verwaltung, so auch die Sozialversicherungsträger, treffen Regelungen mit Verwaltungsakt – einem Bescheid. Nach Erhalt eines Bescheides der Sozialversicherung (z.B. Rentenbescheid, Versicherungsverlauf, Beitragsbescheid), gibt es beim Empfänger zumeist drei zeitliche Phasen:

  • Enttäuschung, Wut, Ohnmacht
  • Informationssuche (Freunde, Bekannte, Internet)
  • Inanspruchnahme von individueller Hilfe und Beratung

Je nachdem wie lange die Phasen 1 und 2 dauern, kann es bei Phase 3, der Inanspruchnahme einer individuellen Beratung, mit der Einlegung eines fristgerechten Widerspruches ziemlich knapp werden.