Teilhabe am Leben in der Gesellschaft

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Behinderung

Querschnitt / pixelio.de

Nach der Definition des Krankenversicherungsrechts ist unter einer Krankheit ein Körper- oder Geisteszustand zu verstehen, der die Notwendigkeit einer ärztlichen Heilbehandlung zur Folge hat. Es ist dort also nicht maßgebend, ob die Krankheit auch tatsächlich die Möglichkeit, an einem Lebensbereich teilzunehmen, einschränkt.

Von einer Behinderung nach dem Schwerbehindertenrecht (- SGB IX -) kann jedoch erst dann gesprochen werden, wenn aus der Krankheit funktionelle Auswirkungen und Folgen für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben verbunden sind.

Diese Auswirkungen einer Beeinträchtigung der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft werden in einem “Grad der Behinderung” (GdB) von 20 – 100 gemessen bzw. bewertet.

Bei der Feststellung des GdB orientieren sich die zuständigen Versorgungsämter an der Versorgungsmedizinverordnung . Im Rahmen dieses Verfahrens werden dann sogenannte “Einzel-GdB” und “Gesamt-GdB” festgestellt.

Ab einem Gesamt-GdB von 20 liegt eine Behinderung, erst ab einem GdB von 50 Schwerbehinderung vor. Die anerkannte Schwerbehinderung berechtigt zu umfassenderen Leistungen und auch einer Bewertung als Schwerbehinderter im Rentenrecht.

Neben Verfahren zur Erstfeststellung der Schwerbehinderteneigenschaft führen wir auch in Ihrem Auftrag Verfahren zur Erhöhung einer bereits festgestellten GdB sowie Verfahren zur Erlangung bestimmter Merkzeichen.